Unsere Geschichten sind mit Absicht langsam und ruhig. Es geht nicht um Spannung, und Sie müssen sich auch nicht jeden Satz merken. Ihre Gedanken sollen nur etwas haben, woran sie sich festhalten können – und dann langsam loslassen.
Vor dem Schlafen
- Machen Sie den Bildschirm dunkel. Auf YouTube läuft nur ein dunkles, stilles Bild. Drehen Sie das Handy um oder dimmen Sie die Helligkeit ganz herunter. Ob der Ton auch bei ausgeschaltetem Display weiterläuft, hängt vom Gerät ab; in der YouTube-App auf dem Handy geht das mit YouTube Premium.
- Stellen Sie einen Ausschalt-Timer. Die meisten Handys haben ihn eingebaut (iPhone: Uhr → Timer → „Wenn Timer endet: Wiedergabe stoppen“; Android: Schlaf-Timer in vielen Musik- und Video-Apps oder in der Uhr-App). 20 bis 45 Minuten reichen.
- Lautstärke nur so laut, dass Sie die Stimme gerade noch verstehen.
- Lautsprecher oder Kopfhörer? Wenn Sie allein schlafen, genügt ein leiser Lautsprecher. Zu zweit sind weiche Schlafkopfhörer oder ein Stirnband mit Lautsprechern angenehmer.
Beim Zuhören
- Versuchen Sie nicht, der Handlung zu folgen. Wenn Ihnen ein paar Sätze entgehen, macht das nichts. Sie können die Geschichte noch einmal hören, auch mehrmals.
- Wenn die Gedanken zu den Sorgen zurückwandern, kehren Sie zur Stimme zurück, zu dem Bild, das die Geschichte malt – zum Fluss, zur Wiese, zu den Sternen.
- Wiederholen Sie das Ritual. Gleiche Uhrzeit, gleiche Geschichte, gleiche Lautstärke. Der Körper gewöhnt sich daran, dass danach der Schlaf kommt.
Für Kinder
Die Märchen aus aller Welt sind kürzer und haben mehrere Stimmen – den Erzähler und die Figuren. Am besten passen sie in das Abendritual: Baden, Schlafanzug, Zähneputzen, Märchen. Das Zuhören ersetzt nicht das gemeinsame Vorlesen. Aber es hilft an Abenden, an denen Ihnen selbst die Stimme ausgeht.



