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Die Schlummerbibliothek

Bewegung gegen Schlaflosigkeit: Yoga, Tai-Chi und Gehen

Eine neue Auswertung vieler Studien zeigt: Regelmäßige Bewegung hilft Menschen mit Schlafstörungen. Welcher Sport am besten wirkt und wie Sie anfangen.

Aktualisiert am 29.10.2026

Dass Bewegung gut für den Schlaf ist, hört man schon lange. Jetzt gibt es dafür einen besseren Beleg. Eine Auswertung von 22 Studien mit 1 348 Menschen mit Schlafstörungen (BMJ Evidence-Based Medicine, 2026) hat verschiedene Arten von Training verglichen. Am besten schnitten Yoga, Tai-Chi sowie Gehen oder lockeres Joggen ab.

Was die Studie gefunden hat

Die Ergebnisse gelten im Vergleich zur üblichen Versorgung oder zu allgemeinen Ratschlägen zur Lebensweise:

Was man ehrlich dazusagen muss

Die Autoren schreiben deshalb, dass Bewegung eine wirksame Behandlung ist, es aber größere und bessere Studien braucht. Bei länger anhaltender Schlaflosigkeit bleibt die kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie (KVT-I) die erste Wahl. Bewegung passt gut dazu.

Warum Bewegung hilft

Yoga und Tai-Chi verbinden langsame Bewegung mit ruhigem Atmen und Aufmerksamkeit für den Körper. So beruhigen sie den aufgedrehten Kopf, der bei Schlaflosigkeit eine große Rolle spielt. Gehen und Laufen stärken dagegen die körperliche Müdigkeit und die innere Uhr, vor allem draußen und bei Tageslicht. Mehr dazu im Artikel Licht, innere Uhr und Zeitumstellung.

Bewegung hilft auch in anderen Lebensphasen. Die Amerikanische Akademie für Schlafmedizin (AASM) empfiehlt sie zum Beispiel Frauen in den Wechseljahren. Mehr im Artikel Schlaf in den Wechseljahren.

So fangen Sie an

Nach dem Training und der Dusche können Sie dann das Licht ausmachen und eine ruhige Einschlafgeschichte hören.

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