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Die Schlummerbibliothek

Schlaf in den Wechseljahren: Warum er schlechter wird

Hitzewallungen, Nachtschweiß und häufiges Aufwachen. Warum man in den Wechseljahren schlechter schläft, wie häufig das ist und was Schlafmediziner raten.

Aktualisiert am 29.10.2026

Viele Frauen merken um die fünfzig, dass der Schlaf nicht mehr so ist wie früher. Sie wachen nachts auf, schwitzen und sind morgens nicht erholt. Das ist häufig, aber es ist nichts, was man einfach aushalten muss.

Wie häufig das ist

In einer Umfrage der American Academy of Sleep Medicine (AASM) unter Frauen zwischen 45 und 64 Jahren gaben an:

Nur 6 % der Frauen sagten, dass sich ihr Schlaf in den Wechseljahren nicht verändert hat. Fachstudien schätzen, dass 40 bis 60 % der Frauen in den Wechseljahren Schlafprobleme haben.

Warum der Schlaf schlechter wird

Die Hauptrolle spielen die Hormone. Ihre Schwankungen bringen Hitzewallungen, Nachtschweiß und Stimmungsschwankungen mit sich, und all das stört den Schlaf.

Es kommt auch darauf an, wie eine Frau vorher geschlafen hat. Frauen, die schon vor den Wechseljahren schlecht geschlafen haben, haben häufiger Probleme.

Warum man das ernst nehmen sollte

Guter Schlaf in den Wechseljahren ist nicht nur eine Frage des Wohlbefindens. Studien bringen schlechten Schlaf in dieser Zeit mit einem höheren Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall in den folgenden Jahren in Verbindung. Schlafmangel drückt außerdem auf Stimmung, Konzentration und Lebensfreude.

Was hilft

Die Schlafmedizinerinnen und Schlafmediziner der AASM empfehlen:

Wenn Sie nachts aufwachen

Nach einer Hitzewallung aufzuwachen ist normal. Schauen Sie nicht auf die Uhr und greifen Sie nicht zum Handy. Wenn Sie nicht wieder einschlafen, hilft es, aufzustehen, eine Weile im Halbdunkel etwas Ruhiges zu tun und zurückzugehen, wenn die Müdigkeit kommt. Mehr im Artikel Nachts um drei aufgewacht?

Um wieder in den Schlaf zu finden, können Sie leise eine ruhige Einschlafgeschichte mit Timer hören.

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